Liebe Beauties, 

 

am 30.10.2017 (Brückentag), am 31.10.2017 (Reformationstag) und am 01.11.2017 (Allerheiligen) sind wir nicht erreichbar. 

 

Eure Bestellungen und Nachrichten, die in diesem Zeitraum bei uns eingehen, werden wir gerne ab dem 02.11.2017 wieder bearbeiten.


Habt eine wunderschöne Zeit bis dahin.

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Unsere Träume... Sie sind es, die uns antreiben ... Die uns Mut machen, neue Wege einzuschlagen... Sie sind es, die uns außergewöhnliche Dinge vollbringen lassen. Und genau so war es auch bei mir ...

Meine Leidenschaft für Makeup entstand bereits in meiner frühen Jugend. Ich fand es einfach spannend, wenn sich jemand schminkte und verbrachte selbst stundenlang vor dem Spiegel mit den unterschiedlichsten Kosmetik- und Makeup-Produkten. Ich investierte nahezu mein gesamtes Taschengeld in die vielen Tuben, Dosen und Pinsel und ich war immer wieder von Neuem fasziniert, was man damit alles so anstellen kann. Meine Leidenschaft wollte ich zum Beruf machen... Aber wer kennt das nicht, dass so viele Argumente dagegen sprechen und man sich auf einen anderen Weg begibt? Einen Weg, hinter dem man nicht wirklich steht ... einen Weg, der einem nicht die Erfüllung gibt ... einen Weg, der einen nicht glücklich machen kann.

Und diesem Weg geht man dann so lange, bis „Irgendetwas“ passiert. Und dieses „Irgendetwas“ hing 2005 mit meiner Hochzeit zusammen. Jede Frau wünscht sich, an diesem Tag großartig auszusehen. Neben einem wunderschönen Kleid gehört dazu natürlich auch eine zauberhafte Frisur und das perfekte Makeup. Ich stand dabei vor der Entscheidung "schminke ich mich selbst oder soll ich mir zu diesem Anlass den Luxus gönnen, mich schminken zu lassen?". Ich ließ mich von einer Kosmetikerin zum "Luxus" überreden und vereinbarte einen Termin für ein Probe-Makeup.

Ich wurde also professionell (wie ich damals noch dachte) geschminkt. Doch das, was ich danach im Spiegel sah, das war nicht ich... Ich erschrak vielmehr beim Anblick dieser traurig aussehenden Maske - diesen Keramik-Harlekinen gleichend, die ich als Kind auf dem Regal in meinem Zimmer sitzen hatte. Die Farbe der Foundation passte weder zu meinem Hals noch zu meinem Dekolleté. Sie war viel zu hell, die Augen im Kontrast dazu viel zu dunkel und ein grässlicher Lippenstift vervollständigte dann noch diesen misslungenen Schmink-Luxus. Ganz zu schweigen von der dicken Schicht, die schwer auf meinem Gesicht lag. Nur die Träne fehlte noch zum perfekten Harlekin. Wobei ich nah daran war, dafür schnell Ersatz zu schaffen. Mein Verlobter, der mich damals von der Kosmetikerin abholte, schaute mich voller Entsetzen an ... und sein Gesichtsausdruck verriet seine Gedanken, dass das wohl nicht die Frau war, die er so zum Altar führen wollte. Auch meine geliebte Omi, die wir anschließend besuchten,  erschrak ob ihrer maskierten Enkelin und somit versuchte ich bereits 15 Minuten nach dem Verlassen des Schminksalons dieses „Mauerwerk“ aus Makeup von meinem Gesicht zu wischen. Besser gesagt: zu kratzen - was gar nicht so einfach war.

Nach diesem Erlebnis stand mein Entschluss für den schönsten Tag im Leben fest: Ich schminke mich selbst!
 
Ich recherchierte im Internet, denn ich wollte noch etwas Besonderes für mein Augen - Makeup finden. Dabei stieß ich in einem Forum, in welchem sich Frauen über Makeup und Kosmetik austauschen, auf den Begriff "Mineralfoundation". Zu der damaligen Zeit war das Thema noch sehr neu, ich selbst hatte es bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht wahrgenommen und es gab auch noch keinen deutschen Hersteller. Die Frauen in diesem Forum hatten Produkte aus den USA und waren von dieser Foundation so begeistert, dass natürlich auch mein Interesse sofort geweckt war.

Eine der Frauen hat die Inhaltsstoffe ihrer amerikanischen Mineralfoundation im Forum aufgelistet. Und so zog ich kurzerhand los, besorgte mir die wesentlichen Bestandteile und fing an, mir selbst in einem Mörser meine eigene Foundation zu kreieren. Ich saß im Schneidersitz in unserem Wohnzimmer auf dem Boden und mischte mit vollem Elan. Als ich das Gefühl hatte, meinen Hautton getroffen zu haben, trug ich meine Kreation mit einem damals total billigen einfachen Puderpinsel auf. Und ich war total begeistert! Das Ergebnis, das ich mir immer wieder im Spiegel anschaute, war einfach beeindruckend. Die Frauen in diesem Forum hatten nicht übertrieben. Ich war von dem Ergebnis wirklich absolut überwältigt – und dabei hatte ich damals ja noch nicht einmal einen Kabuki, weil es diese Pinsel hier noch nicht zu kaufen gab. Das Ergebnis war mit keinem meiner bisherigen Foundations – bei denen ich übrigens nie ein Sparfuchs war – vergleichbar. Der schönste Tag meines Lebens konnte also kommen...

Ich heiratete verschönert mit meiner eigenen Foundation, die mir die perfekte Ausstrahlung für diesen wunderschönen Tag gab, mich selbstsicher zu meinem künftigen Ehemann schreiten ließ und ihren Beitrag dazu leistete, mich überglücklich und einfach schön zu fühlen! Und da war es: Dieses „Irgendetwas“, das mich auf einen neuen Weg brachte ... Naja, genau genommen ja zurück zu meinem ursprünglichen Wunsch - nämlich, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen.  

Ich war so begeistert von dieser Art Foundation und fragte mich, warum es dieses wundervolle Produkt hierzulande nicht gab. Niemand stellte es her, selbst die großen Marken boten keine Mineralfoundation an. Nachdem ich diese Gedanken ein paar Wochen mit mir herum getragen hatte beschloss ich, dafür zu sorgen, dass alle Frauen die Möglichkeit haben, in den Genuss dieses tollen und völlig unschädlichen Schminkprodukts zu kommen. Ich dachte mir "Dann mach du es doch!" Und so kam der Stein schließlich ins Rollen: Ich eignete mir das nötige Fachwissen an, baute unsere Garage gemäß den kosmetikrechtlichen Vorschriften um, tüftelte monatelang an der perfekten Rezeptur und sehe mich heute wieder mit dem zwar spät, aber dennoch erfüllten Wunsch, mit Makeup zu arbeiten.

Der Weg dorthin war zweifelsohne ein sehr steiniger Weg. Doch die Unterstützung sehr lieber Menschen und mein tiefer Glaube an das Produkt und meine Fähigkeiten haben mir geholfen, dran zu bleiben und es zu schaffen.

Ich schminke heute nicht nur mit Leidenschaft, sondern stelle in liebevoller Handarbeit und mit Unterstützung eines tollen Teams sogar Produkte her für die Menschen, die sich selbst oder andere schminken. In jedem Döschen steckt etwas von meiner tiefen Liebe zu diesen Dingen und ich nutze jeden Tag, um diese Liebe in jedes noch so kleine Detail einfließen zu lassen. Immer mit dem Grundsatz, die Natur und die Menschen, die meine Produkte verwenden, in ihrer Einzigartigkeit zu belassen.

Ich wünsche dir mit meinen Produkten von Herzen dieselbe Freude, die ich damit habe. Und das Gefühl, du selbst zu sein, ohne dich maskiert zu fühlen.
 
Und vielleicht habe ich dich mit meiner Geschichte ein wenig inspiriert und ermutigt, deine noch nicht realisierten Träume wahr werden zu lassen. Schreib mir gerne, was deine Träume sind. Und wenn ich dich bei der Verwirklichung deiner Träume mit Rat und Tat unterstützen kann, tue ich das von Herzen gern.
 
 
Mit den allerliebsten Grüßen...

Deine Andrea

 

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