ALLES BEGANN IM JAHR 1989

UNSERE STORY

Bereits mit 11 Jahren hat Andrea ihre Leidenschaft
für Makeup entdeckt.

Erfahre hier mehr darüber, wie alles kam, welche
Hürden sie überwinden musste, um heute ihren Traum
zu leben und dir dabei zu helfen, deine einzigartige Schönheit
zum Ausdruck zu bringen.

ALLES BEGANN IM JAHR 1989

UNSERE STORY

Bereits mit 11 Jahren hat Andrea ihre Leidenschaft
für Makeup entdeckt.

Erfahre hier mehr darüber, wie alles kam, welche
Hürden sie überwinden musste, um heute ihren Traum
zu leben und dir dabei zu helfen, deine einzigartige Schönheit
zum Ausdruck zu bringen.

ALLES BEGANN IM JAHR 1989

UNSERE STORY

Bereits mit 11 Jahren hat Andrea ihre Leidenschaft für Makeup entdeckt.

Erfahre hier mehr darüber, wie alles kam, welche Hürden sie überwinden musste, um heute ihren Traum zu leben und dir dabei zu helfen, deine einzigartige Schönheit zum Ausdruck zu bringen.

ALLES BEGANN IM JAHR 1989

UNSERE STORY

Bereits mit 11 Jahren hat Andrea ihre Leidenschaft
für Makeup entdeckt.

Erfahre hier mehr darüber, wie alles kam, welche
Hürden sie überwinden musste, um heute ihren Traum
zu leben und dir dabei zu helfen, deine einzigartige Schönheit
zum Ausdruck zu bringen.

Unsere Träume sind es, die uns antreiben. Die uns Mut machen, neue Wege einzuschlagen...

Sie sind es, die uns außergewöhnliche Dinge vollbringen lassen.

Und genau so war es auch bei mir...

Unsere Träume sind es, die uns antreiben. Die uns Mut machen, neue Wege einzuschlagen...

Sie sind es, die uns außergewöhnliche Dinge vollbringen lassen.

Und genau so war es auch bei mir...

ES GEHT IM GRUNDE GAR NICHT UM MAKEUP

Bei uns geht es nicht nur um Schminke und die Perfektionierung deines Gesichts. Es geht auch um Liebe. Um die Liebe zu dir selbst.

Ich möchte dir deine ganz eigene, einzigartige Schönheit zeigen. Gar nicht so sehr die äußerliche, sondern vielmehr deine innere Schönheit. Mir ist wichtig, dass du erkennst, was für ein wundervoller Mensch du bist. Und ich möchte dich dazu ermutigen, dich in all deiner Schönheit und Einzigartigkeit der Welt zu zeigen.

Vielleicht fragst du dich jetzt, warum es hier dann sowas oberflächliches wie Makeup gibt. Ist das nicht ziemlich weit von der Selbstliebe entfernt?

Ich glaube nicht. Denn manchmal müssen wir erstmal an der Oberfläche etwas verändern, um an die tieferen Schichten vordringen zu können.

Bei sehr vielen Frauen, die zu mir ins Einzel-Makeup-Coaching kamen, habe ich immer wieder dieselbe Situation erlebt:

Diese Frauen haben sich entweder bisher noch nie geschminkt oder sie haben sich seither hinter dicken Makeup-Schichten versteckt in dem Versuch “anders” oder “besser” auszusehen, als sie sind. Sie hatten also entweder ohne Schminke versucht, sich “nicht zu zeigen” oder mit viel Schminke und perfektionierender Schminktechnik versucht, sich “nicht zu zeigen”.

Wenn ich eine Frau schminke, dann möchte ich nicht zu viel verändern. Ich möchte diese Frau nicht in Richtung “Mandelaugen und ovale Gesichtsform” wegoptimieren, sondern das hervorheben, was sie mitbringt. Und nachdem ich sie geschminkt habe schaut sich diese Frau im Spiegel an: erst verwundert, dann sich von mehreren Seiten betrachtend, den Kopf etwas neigend, vielleicht die Frisur nochmal zurecht rückend. Und am Ende lächelt sie sich schließlich an.

Ich bekomme immer Gänsehaut, wenn ich an diesen Moment denke. Diese Frau betrachtet - vielleicht zum ersten Mal nach vielen Jahren - ihre ganz eigene Schönheit. Und es gefällt ihr, was sie sieht. Das ist der Moment, in dem sie beginnt, sich wieder in sich selbst zu verlieben. Es ist, als hätte ich ein Samenkorn gesät. Da keimt etwas in ihr auf und beginnt, zu wachsen. Eine Liebe zu sich selbst, die zwar noch klein ist aber ab diesem Moment eine echte Chance hat, noch größer zu werden. Denn wenn sie sieht, wer und wie schön sie im Außen - an der Oberfläche - ist, dann will sie vielleicht auch entdecken, wer sie im Inneren ist. Und das ist in meinen Augen der Anfang zu einer wachsenden Selbstliebe.

Einen Beitrag zurück zu deiner Selbstliebe zu leisten ist das, was mich erfüllt und antreibt. Denn nur aus unserem Inneren heraus können wir eine andere Welt erschaffen. Eine bessere Welt. Eine die Mitmenschen, die Tiere und die Natur wertschätzende Welt. Nur jemand, der sich selbst so liebt und akzeptiert, wie er ist, ist in der Lage, auch seine Umwelt zu lieben und zu akzeptieren, wie sie ist.

ES GEHT IM GRUNDE GAR NICHT UM MAKEUP

Bei uns geht es nicht nur um Schminke und die Perfektionierung deines Gesichts. Es geht auch um Liebe. Um die Liebe zu dir selbst.

Ich möchte dir deine ganz eigene, einzigartige Schönheit zeigen. Gar nicht so sehr die äußerliche, sondern vielmehr deine innere Schönheit. Mir ist wichtig, dass du erkennst, was für ein wundervoller Mensch du bist. Und ich möchte dich dazu ermutigen, dich in all deiner Schönheit und Einzigartigkeit der Welt zu zeigen.

Vielleicht fragst du dich jetzt, warum es hier dann sowas oberflächliches wie Makeup gibt. Ist das nicht ziemlich weit von der Selbstliebe entfernt?

Ich glaube nicht. Denn manchmal müssen wir erstmal an der Oberfläche etwas verändern, um an die tieferen Schichten vordringen zu können.

Bei sehr vielen Frauen, die zu mir ins Einzel-Makeup-Coaching kamen, habe ich immer wieder dieselbe Situation erlebt:

Diese Frauen haben sich entweder bisher noch nie geschminkt oder sie haben sich seither hinter dicken Makeup-Schichten versteckt in dem Versuch “anders” oder “besser” auszusehen, als sie sind. Sie hatten also entweder ohne Schminke versucht, sich “nicht zu zeigen” oder mit viel Schminke und perfektionierender Schminktechnik versucht, sich “nicht zu zeigen”.

Wenn ich eine Frau schminke, dann möchte ich nicht zu viel verändern. Ich möchte diese Frau nicht in Richtung “Mandelaugen und ovale Gesichtsform” wegoptimieren, sondern das hervorheben, was sie mitbringt. Und nachdem ich sie geschminkt habe schaut sich diese Frau im Spiegel an: erst verwundert, dann sich von mehreren Seiten betrachtend, den Kopf etwas neigend, vielleicht die Frisur nochmal zurecht rückend. Und am Ende lächelt sie sich schließlich an.

Ich bekomme immer Gänsehaut, wenn ich an diesen Moment denke. Diese Frau betrachtet - vielleicht zum ersten Mal nach vielen Jahren - ihre ganz eigene Schönheit. Und es gefällt ihr, was sie sieht. Das ist der Moment, in dem sie beginnt, sich wieder in sich selbst zu verlieben. Es ist, als hätte ich ein Samenkorn gesät. Da keimt etwas in ihr auf und beginnt, zu wachsen. Eine Liebe zu sich selbst, die zwar noch klein ist aber ab diesem Moment eine echte Chance hat, noch größer zu werden. Denn wenn sie sieht, wer und wie schön sie im Außen - an der Oberfläche - ist, dann will sie vielleicht auch entdecken, wer sie im Inneren ist. Und das ist in meinen Augen der Anfang zu einer wachsenden Selbstliebe.

Einen Beitrag zurück zu deiner Selbstliebe zu leisten ist das, was mich erfüllt und antreibt. Denn nur aus unserem Inneren heraus können wir eine andere Welt erschaffen. Eine bessere Welt. Eine die Mitmenschen, die Tiere und die Natur wertschätzende Welt. Nur jemand, der sich selbst so liebt und akzeptiert, wie er ist, ist in der Lage, auch seine Umwelt zu lieben und zu akzeptieren, wie sie ist.

Nur die Liebe ist in der Lage, alles zu heilen.

Wirklich absolut alles.

Nur die Liebe ist in der Lage, alles zu heilen.

Wirklich absolut alles.

Zu meinem 11. Geburtstag hat mir meine damals beste Freundin einen schwarzen Kajalstift geschenkt. Als ich das Geschenk auspackte, wunderte ich mich erst, was ich damit anfangen sollte. Aber mit dem ersten Auftragen, hat es eine Leidenschaft in mir entfacht, die bis heute nicht endete.

Seitdem fand ich es einfach spannend, mich zu schminken und verbrachte stundenlang vor dem Spiegel mit den unterschiedlichsten Kosmetik- und Makeup-Produkten. Ich investierte nahezu mein gesamtes Taschengeld in die vielen Tuben, Dosen und Pinsel und war immer wieder von Neuem fasziniert, was man damit alles so anstellen kann. Wenn wir Abends mit Freundinnen ausgehen wollten, starteten wir bereits sehr früh den Abend, weil alle noch von mir geschminkt werden wollten.

Meine Leidenschaft wollte ich zum Beruf machen. Ich wollte Visagistin werden und die Schule hierfür war bereits ausgesucht. Aber es sollte anders kommen...

DAS JAHR 1989


DIE ENTDECKUNG MEINER LEIDENSCHAFT ZU MAKEUP

12 JAHRE


VOLLER ÄNGSTE & ZWEIFEL

In meinem Abschlussjahr der Schule entwickelte ich eine Angst- und Panikstörung. Ich wusste damals überhaupt nicht, was mir da geschieht. Ich hatte einfach nur das Gefühl, jeden Moment tot umzufallen.

Diese Panikattacken warfen mich Jahre zurück. Es war, als wäre ich wieder 6 Jahre alt: ich traute mich nicht mehr, alleine zu sein und ich traute mich schon gar nicht alleine aus dem Haus. Eine Makeup-Ausbildung in einer anderen Stadt war undenkbar geworden. Also brachte ich mir alles autodidaktisch bei, um meiner Leidenschaft zu fröhnen.

12 Jahre sollten vergehen, in denen ich versuchte, vor meinen Ängsten davon zu laufen. Ich wollte nichts mit meinem Inneren, woher die Panik ja kam, zu tun haben. Ich lebte ein ferngesteuertes Leben und entfernte mich noch mehr von mir selbst. Dass genau das der Grund dafür war, warum ich diese irrationalen Ängste überhaupt hatte, blieb mir noch lange verborgen. So langsam sollte es mir dämmern, als sich dieses Unternehmen in seinem ersten Jahr befand.

In meinem Abschlussjahr der Schule entwickelte ich eine Angst- und Panikstörung. Ich wusste damals überhaupt nicht, was mir da geschieht. Ich hatte einfach nur das Gefühl, jeden Moment tot umzufallen.

Diese Panikattacken warfen mich Jahre zurück. Es war, als wäre ich wieder 6 Jahre alt: ich traute mich nicht mehr, alleine zu sein und ich traute mich schon gar nicht alleine aus dem Haus. Eine Makeup-Ausbildung in einer anderen Stadt war undenkbar geworden. Also brachte ich mir alles autodidaktisch bei, um meiner Leidenschaft zu fröhnen.

12 Jahre sollten vergehen, in denen ich versuchte, vor meinen Ängsten davon zu laufen. Ich wollte nichts mit meinem Inneren, woher die Panik ja kam, zu tun haben. Ich lebte ein ferngesteuertes Leben und entfernte mich noch mehr von mir selbst. Dass genau das der Grund dafür war, warum ich diese irrationalen Ängste überhaupt hatte, blieb mir noch lange verborgen. So langsam sollte es mir dämmern, als sich dieses Unternehmen in seinem ersten Jahr befand.

Ich habe die Schule abgeschlossen und eine nicht sehr kreative Ausbildung zur Industriekauffrau bei einem Hersteller für Lackspraydosen gemacht. Immerhin hatte es noch etwas mit Farben zu tun - wenn auch nur am Rande für mich, die im Büro saß.

Mit 25 Jahren wurde ich mit meiner ersten Tochter schwanger und während der Schwangerschaft fand eine Verwandlung in mir statt. Zu spüren, dass ein Kind in mir heranwächst und auch zu erkennen, dass ich ab jetzt die Verantwortung für ein Menschenleben trug, veränderte meinen Blick auf das Leben.

Ich schaute bewusster darauf, was ich aß. Ich schaute bewusster darauf, was ich auf meine Haut auftrug. Ich schaute bewusster darauf, wie ich mit der Umwelt umging. Ich wurde ein absoluter “Öko”, denn ich wollte einfach nur das Beste für mein Kind. Und natürlich merkte ich dadurch auch sehr stark eine Veränderung für meinen Körper und meinen Gesundheitszustand - sowohl physisch als auch seelisch.

DAS JAHR 2005


DIE WIEDERENTDECKUNG MEINER LEIDENSCHAFT

Im Jahr 2005 kam die Wendung für mein Leben. Und diese Wendung begann mit den Vorbereitungen zu meiner Hochzeit.

Jede Frau wünscht sich, an diesem Tag großartig auszusehen. Neben einem wunderschönen Kleid gehört natürlich auch eine zauberhafte Frisur und das perfekte Makeup dazu. Für mich stand eigentlich schon fest, dass ich mich selbst schminken würde. Allerdings war ich ein paar Wochen vor dem Hochzeitstermin bei einer Kosmetikerin zur Hautpflege, die mich dann zu einem Probe-Braut-Makeup überredete. “Denn ein Profi schminkt ja doch anders”, sagte sie. Also wurde ich von ihr für meinen großen Tag professionell (wie ich damals noch glaubte) geschminkt.

Doch das, was ich danach im Spiegel sah, das war nicht ich. Ich erschrak vielmehr beim Anblick dieser traurig aussehenden Maske. Ich glich irgendwie diesen Keramik-Harlekinen, die ich als Kind auf dem Regal in meinem Zimmer sitzen hatte. Die Farbe der Foundation passte weder zu meinem Hals noch zu meinem Dekolleté, sie war viel zu hell. Die Augen waren im Kontrast dazu viel zu dunkel und ein grässlich-pinker Lippenstift vervollständigte dann noch diesen misslungenen Schmink-Luxus. Ganz zu schweigen von der dicken Schicht, die schwer auf meinem Gesicht lag. Nur die Träne fehlte noch zum perfekten Harlekin. Wobei ich nah dran war, dafür schnell Ersatz zu schaffen.

Mein Verlobter, der mich damals von der Kosmetikerin abholte, schaute mich mit aufgerissenen Augen an und fragte in schwäbischer Manier “Wie siehsch’n du aus???” Sein Gesichtsausdruck verriet seine restlichen Gedanken und du kannst dir sicher vorstellen, wie ich mich gefühlt hab. Auch meine geliebte Omi, die wir anschließend besuchten, erschrak beim Anblick ihrer maskierten Enkelin. Und so versuchte ich bereits 15 Minuten nach dem Verlassen des Kosmetiksalons dieses „Mauerwerk“ aus Makeup von meinem Gesicht zu waschen. Das war gar nicht so einfach. Das hat mich eine halbe Stunde meines Lebens gekostet.

Nach diesem Erlebnis stand mein Entschluss für den Tag der Hochzeit definitiv fest: Ich schminke mich selbst!

Ich stöberte ein wenig im Internet, um mich für mein Augen-Makeup inspirieren zu lassen. Dabei stieß ich in einem Forum, in welchem sich Frauen über Makeup und Kosmetik austauschten, auf den Begriff "Mineralfoundation". Ich dachte damals, alles was es an Makeup gibt, zu kennen. Doch dieser Begriff war mir neu. Kein Wunder: Zur damaligen Zeit gab es noch keinen deutschen Hersteller für Mineral Makeup und auch keine entsprechenden Produkte im stationären Handel. Die Frauen in diesem Forum hatten Mineral Foundation aus den USA und waren derart begeistert davon, dass natürlich auch mein Interesse sofort geweckt war.

Eine der Frauen hatte die Inhaltsstoffliste ihrer amerikanischen Mineral Foundation in den Thread getippt. Ich kann mich zwar nicht mehr erinnern, was mich damals geritten hat aber ich zog kurzerhand los, besorgte mir ein paar Pigmente und einen Mörser und fing an, mir meine eigene Foundation zu kreieren. Ich saß im Schneidersitz auf dem Boden unseres Wohnzimmers und mischte mit vollem Elan. Als ich das Gefühl hatte, meinen Hautton getroffen zu haben, trug ich meine Kreation mit einem damals total billigen einfachen Puderpinsel auf. Kabukis gab es damals ja auch keine zu kaufen.

Das, was ich diesmal im Spiegelbild sah, war atemberaubend. Mein Gesicht sah so schön ebenmäßig aus aber gleichzeitig völlig ungeschminkt. So, als wäre es meine eigene Haut. Und auch der Farbton passte zu mir. Ich hatte noch nie in meiner Makeup-Laufbahn einen Farbton gefunden, der hundertprozentig zu mir passte. Und ich habe gefühlt tausende Foundations ausprobiert und dabei nie am Geld gespart. Und in Sachen Natürlichkeit konnten die bisherigen Foundations mit dem, was ich da im wahrsten Sinne des Wortes zusammengemörsert hatte, überhaupt nicht mithalten. Ich war absolut überwältigt.

Der schönste Tag meines Lebens konnte also kommen. Und natürlich heiratete ich verschönert mit meiner eigenen Foundation. Sie verlieh mir die perfekte Ausstrahlung für diesen Tag und ich fühlte mich so, wie sich jede Frau an diesem Tag fühlen sollte: einfach nur schön und ohne das Gefühl, nicht ich selbst zu sein oder unter einer dicken Maske zu ersticken.

Im Jahr 2005 kam die Wendung für mein Leben. Und diese Wendung begann mit den Vorbereitungen zu meiner Hochzeit.

Jede Frau wünscht sich, an diesem Tag großartig auszusehen. Neben einem wunderschönen Kleid gehört natürlich auch eine zauberhafte Frisur und das perfekte Makeup dazu. Für mich stand eigentlich schon fest, dass ich mich selbst schminken würde. Allerdings war ich ein paar Wochen vor dem Hochzeitstermin bei einer Kosmetikerin zur Hautpflege, die mich dann zu einem Probe-Braut-Makeup überredete. “Denn ein Profi schminkt ja doch anders”, sagte sie. Also wurde ich von ihr für meinen großen Tag professionell (wie ich damals noch glaubte) geschminkt.

Doch das, was ich danach im Spiegel sah, das war nicht ich. Ich erschrak vielmehr beim Anblick dieser traurig aussehenden Maske. Ich glich irgendwie diesen Keramik-Harlekinen, die ich als Kind auf dem Regal in meinem Zimmer sitzen hatte. Die Farbe der Foundation passte weder zu meinem Hals noch zu meinem Dekolleté, sie war viel zu hell. Die Augen waren im Kontrast dazu viel zu dunkel und ein grässlich-pinker Lippenstift vervollständigte dann noch diesen misslungenen Schmink-Luxus. Ganz zu schweigen von der dicken Schicht, die schwer auf meinem Gesicht lag. Nur die Träne fehlte noch zum perfekten Harlekin. Wobei ich nah dran war, dafür schnell Ersatz zu schaffen.

Mein Verlobter, der mich damals von der Kosmetikerin abholte, schaute mich mit aufgerissenen Augen an und fragte in schwäbischer Manier “Wie siehsch’n du aus???” Sein Gesichtsausdruck verriet seine restlichen Gedanken und du kannst dir sicher vorstellen, wie ich mich gefühlt hab. Auch meine geliebte Omi, die wir anschließend besuchten, erschrak beim Anblick ihrer maskierten Enkelin. Und so versuchte ich bereits 15 Minuten nach dem Verlassen des Kosmetiksalons dieses „Mauerwerk“ aus Makeup von meinem Gesicht zu waschen. Das war gar nicht so einfach. Das hat mich eine halbe Stunde meines Lebens gekostet.

Nach diesem Erlebnis stand mein Entschluss für den Tag der Hochzeit definitiv fest: Ich schminke mich selbst!

Ich stöberte ein wenig im Internet, um mich für mein Augen-Makeup inspirieren zu lassen. Dabei stieß ich in einem Forum, in welchem sich Frauen über Makeup und Kosmetik austauschten, auf den Begriff "Mineralfoundation". Ich dachte damals, alles was es an Makeup gibt, zu kennen. Doch dieser Begriff war mir neu. Kein Wunder: Zur damaligen Zeit gab es noch keinen deutschen Hersteller für Mineral Makeup und auch keine entsprechenden Produkte im stationären Handel. Die Frauen in diesem Forum hatten Mineral Foundation aus den USA und waren derart begeistert davon, dass natürlich auch mein Interesse sofort geweckt war.

Eine der Frauen hatte die Inhaltsstoffliste ihrer amerikanischen Mineral Foundation in den Thread getippt. Ich kann mich zwar nicht mehr erinnern, was mich damals geritten hat aber ich zog kurzerhand los, besorgte mir ein paar Pigmente und einen Mörser und fing an, mir meine eigene Foundation zu kreieren. Ich saß im Schneidersitz auf dem Boden unseres Wohnzimmers und mischte mit vollem Elan. Als ich das Gefühl hatte, meinen Hautton getroffen zu haben, trug ich meine Kreation mit einem damals total billigen einfachen Puderpinsel auf. Kabukis gab es damals ja auch keine zu kaufen.

Das, was ich diesmal im Spiegelbild sah, war atemberaubend. Mein Gesicht sah so schön ebenmäßig aus aber gleichzeitig völlig ungeschminkt. So, als wäre es meine eigene Haut. Und auch der Farbton passte zu mir.

Ich hatte noch nie in meiner Makeup-Laufbahn einen Farbton gefunden, der hundertprozentig zu mir passte. Und ich habe gefühlt tausende Foundations ausprobiert und dabei nie am Geld gespart. Und in Sachen Natürlichkeit konnten die bisherigen Foundations mit dem, was ich da im wahrsten Sinne des Wortes zusammengemörsert hatte, überhaupt nicht mithalten. Ich war absolut überwältigt.

Der schönste Tag meines Lebens konnte also kommen. Und natürlich heiratete ich verschönert mit meiner eigenen Foundation. Sie verlieh mir die perfekte Ausstrahlung für diesen Tag und ich fühlte mich so, wie sich jede Frau an diesem Tag fühlen sollte: einfach nur schön und ohne das Gefühl, nicht ich selbst zu sein oder unter einer dicken Maske zu ersticken.

Im Jahr 2005 kam die Wendung für mein Leben. Und diese Wendung begann mit den Vorbereitungen zu meiner Hochzeit.

Jede Frau wünscht sich, an diesem Tag großartig auszusehen. Neben einem wunderschönen Kleid gehört natürlich auch eine zauberhafte Frisur und das perfekte Makeup dazu. Für mich stand eigentlich schon fest, dass ich mich selbst schminken würde. Allerdings war ich ein paar Wochen vor dem Hochzeitstermin bei einer Kosmetikerin zur Hautpflege, die mich dann zu einem Probe-Braut-Makeup überredete. “Denn ein Profi schminkt ja doch anders”, sagte sie. Also wurde ich von ihr für meinen großen Tag professionell (wie ich damals noch glaubte) geschminkt.

Doch das, was ich danach im Spiegel sah, das war nicht ich. Ich erschrak vielmehr beim Anblick dieser traurig aussehenden Maske. Ich glich irgendwie diesen Keramik-Harlekinen, die ich als Kind auf dem Regal in meinem Zimmer sitzen hatte. Die Farbe der Foundation passte weder zu meinem Hals noch zu meinem Dekolleté, sie war viel zu hell. Die Augen waren im Kontrast dazu viel zu dunkel und ein grässlich-pinker Lippenstift vervollständigte dann noch diesen misslungenen Schmink-Luxus. Ganz zu schweigen von der dicken Schicht, die schwer auf meinem Gesicht lag. Nur die Träne fehlte noch zum perfekten Harlekin. Wobei ich nah dran war, dafür schnell Ersatz zu schaffen.

Mein Verlobter, der mich damals von der Kosmetikerin abholte, schaute mich mit aufgerissenen Augen an und fragte in schwäbischer Manier “Wie siehsch’n du aus???” Sein Gesichtsausdruck verriet seine restlichen Gedanken und du kannst dir sicher vorstellen, wie ich mich gefühlt hab. Auch meine geliebte Omi, die wir anschließend besuchten, erschrak beim Anblick ihrer maskierten Enkelin. Und so versuchte ich bereits 15 Minuten nach dem Verlassen des Kosmetiksalons dieses „Mauerwerk“ aus Makeup von meinem Gesicht zu waschen. Das war gar nicht so einfach. Das hat mich eine halbe Stunde meines Lebens gekostet.

Nach diesem Erlebnis stand mein Entschluss für den Tag der Hochzeit definitiv fest: Ich schminke mich selbst!

Ich stöberte ein wenig im Internet, um mich für mein Augen-Makeup inspirieren zu lassen. Dabei stieß ich in einem Forum, in welchem sich Frauen über Makeup und Kosmetik austauschten, auf den Begriff "Mineralfoundation". Ich dachte damals, alles was es an Makeup gibt, zu kennen. Doch dieser Begriff war mir neu. Kein Wunder: Zur damaligen Zeit gab es noch keinen deutschen Hersteller für Mineral Makeup und auch keine entsprechenden Produkte im stationären Handel. Die Frauen in diesem Forum hatten Mineral Foundation aus den USA und waren derart begeistert davon, dass natürlich auch mein Interesse sofort geweckt war.

Eine der Frauen hatte die Inhaltsstoffliste ihrer amerikanischen Mineral Foundation in den Thread getippt. Ich kann mich zwar nicht mehr erinnern, was mich damals geritten hat aber ich zog kurzerhand los, besorgte mir ein paar Pigmente und einen Mörser und fing an, mir meine eigene Foundation zu kreieren. Ich saß im Schneidersitz auf dem Boden unseres Wohnzimmers und mischte mit vollem Elan. Als ich das Gefühl hatte, meinen Hautton getroffen zu haben, trug ich meine Kreation mit einem damals total billigen einfachen Puderpinsel auf. Kabukis gab es damals ja auch keine zu kaufen.

Das, was ich diesmal im Spiegelbild sah, war atemberaubend. Mein Gesicht sah so schön ebenmäßig aus aber gleichzeitig völlig ungeschminkt. So, als wäre es meine eigene Haut. Und auch der Farbton passte zu mir. Ich hatte noch nie in meiner Makeup-Laufbahn einen Farbton gefunden, der hundertprozentig zu mir passte. Und ich habe gefühlt tausende Foundations ausprobiert und dabei nie am Geld gespart. Und in Sachen Natürlichkeit konnten die bisherigen Foundations mit dem, was ich da im wahrsten Sinne des Wortes zusammengemörsert hatte, überhaupt nicht mithalten. Ich war absolut überwältigt.

Der schönste Tag meines Lebens konnte also kommen. Und natürlich heiratete ich verschönert mit meiner eigenen Foundation. Sie verlieh mir die perfekte Ausstrahlung für diesen Tag und ich fühlte mich so, wie sich jede Frau an diesem Tag fühlen sollte: einfach nur schön und ohne das Gefühl, nicht ich selbst zu sein oder unter einer dicken Maske zu ersticken.

DER STARTSCHUSS & DIE VIELEN HÜRDEN

In den auf meine Hochzeit folgenden Wochen ließ mich ein Gedanke nicht mehr los: “Warum gibt es eine derart wundervolle Foundation für all die Frauen hier nicht?”

Keine der Makeup Marken hatte in Deutschland eine Mineral Foundation auf dem Markt - auch die High End Label nicht. Ich konnte das überhaupt nicht fassen, weil ich diese Foundation einfach genial fand.

Nachdem ich ein paar Wochen auf diesen Gedanken herum gekaut hatte, beschloss ich beherzt: “Wenn es sonst keiner macht, dann mach ich es eben!”

Als ich diese Entscheidung traf, hatte ich überhaupt keine Ahnung, was da alles auf mich zukommen sollte. Ich hatte noch nie irgendein Produkt entwickelt, hatte damals “nur” meine autodidaktische Makeup-Ausbildung (inzwischen natürlich längst die professionelle nachgeholt :-)) und komme auch überhaupt nicht aus einer Unternehmerfamilie. Alles, was ich hatte, war meine industriekaufmännische Ausbildung und ein Feuer der Makeup-Leidenschaft, das wieder lichterloh in mir brannte. Endlich würde ich meinen Traum wahr machen, jeden Tag mit Makeup zu arbeiten.

Also machte ich mich auf den Weg…

FELSENFESTER GLAUBEN

Ich hörte weg, als alle um mich herum ihre Bedenken äußerten oder ihre Meinung darüber äußerten, wie ich es machen sollte.

STRENGE GESETZGEBUNG

Ich telefonierte mich durch die Behörden, um herauszufinden, was nötig war, um überhaupt Kosmetik herstellen und verkaufen zu dürfen.

KLEINES JURASTUDIUM

Ich wälzte sämtliche Gesetzestexte, die ich kennen musste, um mein gesamtes Projekt auf wasserdichte Beine zu stellen.

ROHSTOFF-KUNDE

Ich las Unmengen an Fachliteratur zu den möglichen Rohstoffen und führte sehr lange Gespräche mit verschiedenen Chemikern, um alles zu den Rohstoffen zu wissen. Und ich klapperte sämtliche Hersteller und Lieferanten ab, um an die hochwertigsten Pigmente mit hohem Reinheitsgehalt heran zu kommen.

schöne puderdose finden

Ich suchte eine Verpackung, die mir gefiel und nach wochenlanger Suche, E-Mails und Gesprächen war nur ein einziger Hersteller bereit, von seinem hohen Ross runter zu kommen und mich mit “nur” 3.000 Puderdosen als Erstauftrag zu beliefern. Wir sind ihm unter anderem aus diesem Grund auch heute noch treu.

UMBAU DER PRODUKTIONSSTÄTTE

Mein Mann baute inzwischen unsere Garage nach den Richtlinien der “Good Manufacturing Practice (GMP)” um, damit wir Kosmetik überhaupt gesetzeskonform herstellen durften. Ja, wir haben tatsächlich in einer Garage gestartet. :-) Wir hatten Glück, dass wir eine mit Erker und Fenster hatten.

REZEPTUR-ENTWICKLUNG

Ich verfeinerte natürlich die Rezeptur der Mineral Foundation, denn auch, wenn mich die Wohnzimmerboden-Rezeptur im Vergleich zu den bisherigen Foundations überwältigte, ging es natürlich noch um Einiges besser. :-)

FARBVIELFALT AUFBAUEN

Ich kreierte alle Farbtöne unserer Farbkollektion für die Foundation und zusätzlich die Produkte Concealer, Korrekturpuder und Transparentpuder mit all ihren Nuancen.

KLINKEN PUTZEN

Ich wollte meine Produkte in den Parfümerien vorstellen. Dort konnte man jedoch 2005/2006 auch nichts mit dem Begriff "Mineral Makeup" anfangen und so wurde ich in jeder aufgesuchten Parfümerie der Tür verwiesen - ohne eine Chance, mein Produkt zu zeigen.

VERTRIEBSALTERNATIVE überlegen

Da der stationäre Handel kein Interesse an Mineral Makeup hatte, suchte ich nach einer anderen Lösung. Und so entstand der zwar nicht geplante aber aus der Not heraus geborene Online Shop. Also überlegte ich mir das Design, machte Fotos, schrieb Texte und so weiter.

BEHÖRDLICH PRÜFEN LASSEN

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie blass der Mitarbeiter der Überwachungsbehörde wurde, als ich für ihn auf dem Weg zu unserer Produktionsstätte das Garagentor öffnete. Am Ende war er sehr begeistert, wie perfekt wir die GMP-Richtlinie in der Garage umgesetzt hatten.

abläufe anpassen

Am Anfang hatten wir jedes einzelne Mini erst auf Bestellung abgefüllt. Das Bodenetikett habe ich damals noch mit einem Nagelscherchen von Hand rund ausgeschnitten. Nach zwei Wochen schafften wir das zeitlich nicht mehr und mussten die Abfüllung umorganisieren.

Ich könnte diese Liste noch viel weiter fortsetzen aber das würde den Rahmen hier etwas sprengen, glaube ich.

Von meiner Entscheidung bis zum Start des ersten Online Shops vergingen lange anderthalb Jahre. Und in diesen anderthalb Jahren schien dieser Weg zu meinem Ziel mich fortwährend zu prüfen, wie ernst es mir eigentlich mit dieser Sache war. Ich kann gar nicht sagen, wieviele Berge vor mir standen, die ich erklimmen musste. Und endlich oben angekommen sah ich den nächsten Berg, der noch größer schien, als der andere.

Es gab viele Momente, in denen ich mich wieder auf dem Wohnzimmerboden vorfand. Diesmal jedoch tränenüberströmt und schluchzend, weil ich schon völlig übermüdet und der Verzweiflung nah war. Aber ich wollte nicht aufgeben. Wir waren schon zu weit gekommen. Hatten schon so viel Energie, Zeit und Geld hinein investiert. Es wäre einfach nur dumm gewesen, aufzugeben.

Und im Oktober 2006 war es dann soweit: wir gingen online. Mein Berater aus der Kosmetikbranche sagte, ich solle mich jetzt mal lieber darauf einstellen, dass ein halbes Jahr gar nichts oder nur wenig passiert. Und ich weiß noch, wie ich in meiner Übermüdung dachte “Ok, ein bisschen Erholung kann uns allen nicht schaden.”

Pustekuchen. Schon am zweiten Tag hatten wir die erste Bestellung, am nächsten Tag dann schon drei und ab dann war es, als habe man eine Rakete gezündet. Es ging alles so schnell, mein Mann und ich kamen bereits nach zwei Wochen nicht mehr vernünftig hinterher und wir arbeiteten bereits im Wechsel 12-14 Stunden am Tag. In der vierten Woche stellte ich unsere erste Mitarbeiterin ein und nach noch nicht einmal 12 Monaten zogen wir aus der vielleicht 30 qm kleinen Garage in 400 qm Räumlichkeiten, weil wir schon aus allen Nähten platzten. Man möchte mit einer Kosmetikherstellung wirklich nicht umziehen, weil die gesetzlichen Auflagen so streng sind. Dennoch mussten wir es seit der Garage in Massenbachhausen bisher dreimal tun.

UND DIE PANIK-ATTACKEN?

Mir fiel irgendwann auf, dass sie zwar nicht weg waren aber viel seltener kamen. Und wenn sie kamen, hatte ich ja mit meinem Unternehmen so viel zu tun, dass ich mich ausreichend ablenken konnte. Eines Tages jedoch sollte sich auch hier das Blatt wenden…

Ich saß gerade an meinem Schreibtisch und beantwortete eine E-Mail einer Kundin, als mich eine Panikattacke aus dem Nichts heraus ergriff. Erst versuchte ich, mich irgendwie abzulenken und meinen Mann zu erreichen aber er ging nicht ans Telefon. Niemand, den ich anrief, ging ans Telefon. Und die Panik wurde immer heftiger und drückte mich regelrecht an die Wand. Ich war überzeugt, jetzt habe mein letzte Sekunde geschlagen. Dann tat ich etwas, was ich in all den 12 Jahren zuvor nie getan hatte: ich hörte auf, wegzulaufen und wendete mich der Panik zu. Ich schloss die Augen und spürte in mich hinein. Ich lief nicht mehr vor mir weg. Und innerhalb von vielleicht 5 Sekunden war ich völlig ruhig.

Ich war zuerst verwundert aber begriff nach einiger Zeit, dass ich den Schlüssel die ganze Zeit in der Hand gehalten hatte. Und ich verstand auch, was in den anderthalb Jahren während des Aufbaus dieses Unternehmens passiert war.

Ich hatte zum ersten Mal in meinem Leben etwas auf meine ganz eigene Art gemacht. Hatte mir von Niemandem reinreden lassen. Und bin so - zwar unbewusst aber dennoch - mir selbst wieder näher gekommen. Ab diesem Tag wollte ich wissen, was da drin in mir los war. Wollte herausfinden, wer ich bin und was mich wirklich ausmacht. Das ging natürlich nicht von heute auf morgen und es gab auch Rückschläge. Aber in dieser Zeit, in der ich mich mehr und mehr so annahm und zum Ausdruck brachte, wie ich persönlich einfach bin, konnte ich mich Stück für Stück aus dem Griff der Panikattacken befreien.

Mein Unternehmen ist für mich sozusagen Berufung und Therapie zugleich. Auch heute noch - jeden Tag. Ich bin dankbar, dass alles so kam - auch die Sache mit der Panik. Denn sie hat mich quasi dazu gezwungen, wieder zu mir selbst zurück zu finden.

Und heute - während ich diese Geschichte für dich aufschreibe - sitze ich in meinem Büro an unserem aktuellen Standort in Heilbronn. Ich bin wieder zurück bei mir selbst und auch zurück an den Ort, wo mein Leben begann: Zurück in meiner Heimatstadt.

UND DIE PANIK-ATTACKEN?

Mir fiel irgendwann auf, dass sie zwar nicht weg waren aber viel seltener kamen. Und wenn sie kamen, hatte ich ja mit meinem Unternehmen so viel zu tun, dass ich mich ausreichend ablenken konnte. Eines Tages jedoch sollte sich auch hier das Blatt wenden…

Ich saß gerade an meinem Schreibtisch und beantwortete eine E-Mail einer Kundin, als mich eine Panikattacke aus dem Nichts heraus ergriff. Erst versuchte ich, mich irgendwie abzulenken und meinen Mann zu erreichen aber er ging nicht ans Telefon. Niemand, den ich anrief, ging ans Telefon. Und die Panik wurde immer heftiger und drückte mich regelrecht an die Wand. Ich war überzeugt, jetzt habe mein letzte Sekunde geschlagen. Dann tat ich etwas, was ich in all den 12 Jahren zuvor nie getan hatte: ich hörte auf, wegzulaufen und wendete mich der Panik zu. Ich schloss die Augen und spürte in mich hinein. Ich lief nicht mehr vor mir weg. Und innerhalb von vielleicht 5 Sekunden war ich völlig ruhig.

Ich war zuerst verwundert aber begriff nach einiger Zeit, dass ich den Schlüssel die ganze Zeit in der Hand gehalten hatte. Und ich verstand auch, was in den anderthalb Jahren während des Aufbaus dieses Unternehmens passiert war.

Ich hatte zum ersten Mal in meinem Leben etwas auf meine ganz eigene Art gemacht. Hatte mir von Niemandem reinreden lassen. Und bin so - zwar unbewusst aber dennoch - mir selbst wieder näher gekommen. Ab diesem Tag wollte ich wissen, was da drin in mir los war. Wollte herausfinden, wer ich bin und was mich wirklich ausmacht. Das ging natürlich nicht von heute auf morgen und es gab auch Rückschläge. Aber in dieser Zeit, in der ich mich mehr und mehr so annahm und zum Ausdruck brachte, wie ich persönlich einfach bin, konnte ich mich Stück für Stück aus dem Griff der Panikattacken befreien.

Mein Unternehmen ist für mich sozusagen Berufung und Therapie zugleich. Auch heute noch - jeden Tag. Ich bin dankbar, dass alles so kam - auch die Sache mit der Panik. Denn sie hat mich quasi dazu gezwungen, wieder zu mir selbst zurück zu finden.

Und heute - während ich diese Geschichte für dich aufschreibe - sitze ich in meinem Büro an unserem aktuellen Standort in Heilbronn. Ich bin wieder zurück bei mir selbst und auch zurück an den Ort, wo mein Leben begann: Zurück in meiner Heimatstadt.

Die Angststörung ist verschwunden.

Die Liebe für die Schönheit - in all ihrer Vielfalt - ist geblieben.

Die Angststörung ist verschwunden.

Die Liebe für die Schönheit - in all ihrer Vielfalt - ist geblieben.

MIT EINEM GRUNDSATZ IN DIE ZUKUNFT


Heute lebe ich sowohl privat als auch im Unternehmen die Philosophie “weniger ist mehr”.

Weniger Inhaltsstoffe, mehr Hautgesundheit.

Weniger Besitz von unnötigen Dingen, mehr Zeit zum Leben.

Weniger Ablenkung, mehr Zeit für dein wahres Selbst.

Weniger Verpackung, mehr Erhalt unserer wunderschönen Natur.

Natürlich wird es künftig noch weitere Produkte von uns geben. Und sie werden stets auf diesen Gedanken aufgebaut sein.
Damit du sicher sein kannst, dass du nur das bekommst, was du auch wirklich brauchst.

Und dass du die Zeit hast, dein Leben mit der Liebe zu dir und deiner Umwelt zu genießen.

Wenn du bis hierhin gelesen hast, konntest du dich vielleicht ein bisschen mit mir und meiner Geschichte identifizieren.
Vielleicht hegst auch du schon lange einen Traum. Und vielleicht konnte ich dir mit meiner Geschichte ein bisschen Mut machen, ihn in die Tat umzusetzen.

Wenn ich es geschafft habe, kannst du das auch. Vertraue dir!

Von Herzen, Andrea

DANKSAGUNG

Ich bin jedem einzelnen Menschen dankbar, der mir auf meinem bisherigen Lebensweg begegnet ist.
Jeder von ihnen hat mich auf irgendeine Weise inspiriert, mich geprägt und etwas in mir in Bewegung gesetzt.

Für die Unterstützung während der Zeit des Aufbaus dieses Unternehmens möchte ich mich jedoch bei ein paar Menschen ganz besonders
und aus tiefstem Herzen bedanken:

ANDY


HEUTE EX-MANN & GUTER FREUND

Danke, dass du all meine Ideen mit mir zusammen umgesetzt hast und in den Momenten der Verzweiflung mit mir stark geblieben bist.

Danke, dass ihr beiden so tatkräftig mitgeholfen und immer so liebevoll für uns und unsere Tochter da wart.

URSULA & HERBERT


DIE ELTERN VON ANDY

KATHARINA


MEINE MUTTER

Danke, dass du mir beigebracht hast, immer mein Bestes zu geben, wenn ich etwas tue. Manchmal stolpere ich zwar über meine perfektionistischen Füße aber ich wäre nicht dort, wo ich heute bin, wenn ich nicht mein Bestes gegeben hätte.

Danke, dass du mich immer mit deinem großen offenen Herzen empfangen und jeden Moment, den wir zusammen hatten, voll ausgekostet hast. Du musstest oft auf Mama-Zeit verzichten und hast es mir nie vorgehalten.

NATHALIE


MEINE ERSTE TOCHTER

MICHAEL PFEIFFER


PFEIFFER CONSULTING GMBH

Danke, dass du mir in all den Fragen zu GMP-Richtlinie und Kosmetikrecht derart zur Seite standest, als ich dich noch nicht einmal bezahlen konnte. Du hast so an mein Vorhaben und mich geglaubt, dass du damals zu mir sagtest, ich solle einfach an dich denken, wenn die Früchte geerntet werden können. Das werde ich dir niemals vergessen.

FOLGE UNS UND SEI IMMER UP-TO-DATE